| Häufige Fragen rund um´s Solarium |
Warum soll ich überhaupt ein Solarium nutzen – Sonnenstrahlen sind doch ungesund?Alles in Maßen – so gilt es auch für die Solariennutzung! Wenn du dich generell vor der Solariennutzung ausreichend informierst und die Solarien ab 18 Jahren bewusst nutzt, wirst du deine Gesundheit nicht schädigen! Im Gegenteil: der bewusste Umgang mit dem Solarium – und natürlich auch mit der Natursonne – ist sogar gesund! Denn die Sonnenstrahlen (gemeint ist hier immer der UV-Anteil des Lichtes) haben eine Vielzahl gesundheitsfördernder Wirkungen. Im Wesentlichen ist dies die Vitamin D3-Bildung, die durch den UV-B-Anteil in den Sonnenstrahlen gebildet wird. Vitamin D3 hat z.B. positive Wirkungen auf das Herz- Kreislauf-System. Es wirkt stabilisierend und Blutdruck-senkend. Ebenso wird das Immunsystem gestärkt, deine körpereigene Abwehr verbessert sich. Weitere sogenannte biopositive Effekte durch Besonnung findest du hier (Link). Was hat es mit den Hautypen auf sich?Grundsätzlich kann man sagen: Jede Haut bräunt anders. Je nach Hauttyp reagieren die Menschen unterschiedlich auf Sonneneinstrahlung. Deshalb ist es sehr wichtig, dass du deinen individuellen Hauttyp kennst! Nur so kannst Du vernünftig mit Sonnenstrahlen und dem Besuch im Solarium umgehen. Das Fachpersonal im Sonnenstudio wird dir bei der Beratung auch deinen Hauttypen nennen und erklären. Es gibt die Möglichkeit, deinen Hauttyp über Hautmess-Analyse zu ermitteln oder aber über einen umfangreichen Fragenkatalog. Grundsätzlich gibt es 6 Hauttypen. In Europa haben wir aber vier wesentliche Hauttypen. Diese Hauttypen teilen wir nach Aussehen und Verhalten der Haut in der Sonne ein:Hauttyp 1: keltischer Typ (ca. 2 % der Bevölkerung) auffallend helle Haut, rötliches Haar, blaue Augenfarbe, sehr starke Sonnenbrandneigung Hauttyp 2: hellhäutiger Europäer (ca. 12 % der Bevölkerung) helle Haut, blonde bis hellbraune Haare, blaue bis graue oder grüne Augenfarbe, starke Sonnenbrandneigung Hauttyp 3: dunkelhäutiger Europäer (ca. 78 % der Bevölkerung) normale Haut, dunkelblonde bis braune Haare, graue bis braune Augenfarbe, mäßige Sonnenbrandneigung Hauttyp 4: mediterraner Typ (ca. 8 % der Bevölkerung) hellbraune bis oliv-farbene Haut, dunkle Haare und Augenfarbe, kaum Sonnenbrandneigung Wie finde ich die richtige UV-Dosierung – wie lange darf ich denn das Solarium nutzen? Auf die Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Genau das hängt nämlich mit deinem individuellen Hauttyp zusammen! Die richtige Dosis wird bestimmt durch deine Hautbeschaffenheit. Daran orientiert sich nämlich die für dich ausreichende Bestrahlungsstärke des Solariums, sowohl zeitlich als auch von der Strahlenleistung. Deshalb ist es wichtig, dich bei deinem ersten Besuch im Sonnenstudio unbedingt über deinen Hauttyp beraten zu lassen. Denn der ist die Basis für dein unbeschwertes Sonnenvergnügen im Sonnenstudio – ohne Hautrötung, aber mit schöner Bräune und wohliger Entspannung! Wie oft kann ich ein Solarium nutzen? 50 Sonnenbäder pro Jahr sind genug! Diese Zahl fasst ALLE Sonnenbäder zusammen, auch die in der Natursonne, also z. B. im Urlaub. Auf die regelmäßige Nutzung bezogen, sollten immer 2-3 Tage zwischen der Besonnung im Solarium liegen. Wie lange brauche ich, um Bräune aufzubauen? Bis du den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hast, braucht es ca. 8 bis 10 Besonnungen im Solarium, also ca. 4-5 Wochen bei regelmäßiger Nutzung 2 x wöchentlich. Ab diesem Zeitpunkt ist eine einmalige Nutzung des Solariums pro Woche ausreichend. Dabei immer beachten: Nur hauttypengerecht sonnen, die Sonnenbrandschwelle darf nie überschritten werden! Was kann ich tun, um meine Haut bei der Bräunung zu unterstützen? Es gibt Solarkosmetik, die vor oder nach der Besonnung angewendet werden kann. Das Personal im Sonnenstudio berät dich über die Wirkung und Inhaltsstoffe. Auf jeden Fall ist eine gute Hautpflege nach dem Bräunen wichtig. Diese sollte auf jeden Fall genügend Feuchtigkeit enthalten! Und der Zusatz von Antioxidantien in der Bodylotion unterstützt ebenfalls den Regenerationsprozess deiner Haut. Darf ich nach der Nutzung eines Solariums duschen? Aber sicher! Der Bräunungsprozess spielt sich in der Haut ab und nicht darauf. So besteht also wirklich keine Gefahr, dass sich die Bräune „abwäscht“. Am Steiß oder Schulterblatt gibt es nach der Besonnung weiße Flecken. Der Bräunungsprozess ist abhängig vom Sauerstoffgehalt in der Haut, d.h. die Tönung der Hautpigmente erfolgt durch den UV-A Anteil des Sonnenlichts unter Mitwirkung von Sauerstoff. An den Körperstellen, wo der Sauerstoffgehalt der Haut sehr gering ist (z.B. an Druckstellen), findet deshalb keine Tönung der Haut statt. Dies ist eben besonders an den Auflageflächen des Körpers der Fall. Was genau bedeutet „Vorbräunen für den Urlaub“? Durch eine frühzeitige und bewusste Besonnung im Solarium kannst du deine Haut auf die natürliche Sonne einstimmen. Das Solarium stellt quasi das Sonnenlicht nach. Dieses hat einen UV-A und UV-B-Anteil. Während das UV-A für die direkt sichtbare Bräune verantwortlich ist, sorgt das UV-B vor allem für den Aufbau der Farbpigmente der Haut und für die Verdickung der Haut. Diese Verdickung nennt man „Lichtschwiele“. Sie ist so etwas wie ein natürlicher Sonnenschutz. Das du auch noch braun wirst, ist eher ein „schöner Nebeneffekt“! Wenn du also Angst vor einem Sonnenbrand hat, gibt es nichts Besseres als den natürlichen Schutzmechanismus der Haut zu aktivieren! Am besten bereitest du dich bereits einige Wochen ganz langsam und deinem Hauttyp entsprechend dosiert auf deinen Sonnenurlaub vor. Aber auch mit vorgebräunter und geschützter Haut gilt: nicht zu lange und zu intensiv sonnen! Im Schatten wird man übrigens auch braun! Darf ich trotz Medikamenten-Einnahme ein Solarium benutzen? Grundsätzlich gilt: Lieber den Arzt oder auch Apotheker fragen! Wenn es für das Medikament keine Gegenanzeigen gibt, ist es unwahrscheinlich, dass bei der Nutzung eines Solariums Probleme auftreten. Besonders aufpassen solltest du aber bei Antibiotika oder Hormonpräparaten. Hier bitte die Hinweise des Arztes bzw. des Beipackzettels beachten!
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